Grünes Dorfplatz-Gespräch: Draußen kühl, drinnen lebhaft
Eigentlich sollte am Donnerstag, den 10. September, beim zweiten Dorfplatz-Gespräch des Grünen Ortsverbands Wangen/Amtzell/Achberg unter freiem Himmel diskutiert werden. Aufgrund der kühlen Temperaturen wurde die Veranstaltung jedoch kurzerhand vom Platz vor dem Boeckeler Stadel in Neuravensburg in den Sitzungssaal verlegt. Rund 20 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch mit der Landtagsabgeordneten Petra Krebs. Zu Beginn berichtete Krebs über aktuelle Themen aus dem Landtag und die Arbeit der neuen Landesregierung. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Umgang mit zunehmenden Hitzeperioden und die Bedeutung kommunaler Hitzeschutzkonzepte. Das Thema stieß auch bei den Anwesenden auf Interesse und führte zu zahlreichen Fragen und Anmerkungen. Ein weiteres Anliegen aus dem Publikum war die Situation von Menschen, die an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/ Chronisches Fatigue-Syndrom) erkrankt sind. Die Betroffenen benötigten mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung, so der Tenor der Wortmeldungen. Auch die Themen Migration und Bildung wurden intensiv und teilweise kontrovers diskutiert. Dabei zeigte sich, dass das Konzept der Dorfplatz-Gespräche auch Menschen über die eigene Parteibasis hinaus erreicht. Unter den rund 20 Teilnehmenden waren Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen politischen Ansichten ebenso wie Menschen ohne Parteibindung. Entsprechend vielfältig verlief die Diskussion mit Petra Krebs. Nach dem Auftakt im Juli in Haslach war Neuravensburg bereits die zweite Station der neuen Veranstaltungsreihe. Mit den Dorfplatz-Gesprächen wollen die Grünen gezielt vor Ort und in ungezwungener Atmosphäre mit den Menschen ins Gespräch kommen – auch zwischen den Wahlkämpfen und gerade dann, wenn unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen. Nach rund eineinhalb Stunden endete ein lebhafter Diskussionsabend, bei dem zahlreiche Themen zur Sprache kamen. Weitere Dorfplatz-Gespräche sind bereits geplant – auf einem Dorfplatz oder eben indoor.
Herzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag
Unser Ortsheimatpfleger Wolfgang Roth feierte am 12. September d. J. seinen 60. Geburtstag. Dazu gratuliere ich im Namen der Ortschaft nachträglich sehr herzlich und bedanke mich gleichzeitig für sein vielfältiges und langjähriges ehrenamtliches Engagement. Wolfgang Roth ist seit mittlerweile 32 Jahren Ortsheimatpfleger in Neuravensburg, er hat sich in dieser Zeit ein umfassendes Wissen zur Geschichte unserer Ortschaft mit ihren Weilern angeeignet, hat für viele Neuravensburger Familie deren Geschichte erforscht, er ist Mitautor von Buchveröffentlichungen des Burg- und Heimatvereins und dessen stellv. Vorsitzender. Seit 25 Jahren sammelt er alljährlich für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge, zudem ist er aktiver Musikant bei der Musikkapelle Roggenzell und seit vielen Jahren auch unverzichtbar als Schauspieler der Burgbühne Neuravensburg. Wahrscheinlich habe ich in dieser Aufzählung noch das ein oder andere weitere Engagement von Wolfgang übersehen, das Aufgeführte belegt aber sein großartiges kulturelles Wirken in Neuravensburg über mehrere Jahrzehnte. Lieber Wolfgang, herzlichen Glückwunsch zu Deinem 60. Geburtstag, bleibe gesund und weiterhin viel Freude bei all Deinen Hobbys.
Dr. Hermann Schad, Ortsvorsteher
Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden beim Ferienprogramm
Auch dieses Jahr war das Ferienprogramm in Neuravensburg wieder ein toller Erfolg. Alle Angebote waren mit großer Beteiligung ausgebucht. Ob beim bätschnassen Nachmittag bei der Feuerwehr, beim Angeln an der Argen, beim Erlebnisnachmittag auf dem Hof Renz in Bettensweiler, beim Biken für Kinder, bei der musikalischen Schatzsuche, beim Kinonachmittag und Instrumentenvorstellung. Sehr beliebt war dieses Jahr das Kinderprogramm am Burgfest. Alle Kinder hatten großen Spaß. Ich bedanke mich herzlich im Namen der Ortschaft und vor allem im Namen der vielen Kinder bei allen Anbietern und Betreuern für die Angebote und die Durchführung unseres Ferienprogramms.
Dr. Hermann Schad
Burgbühne Neuravensburg
die diesjährigen Theateraufführungen der Burgbühne Neuravensburg auf dem Burggelände haben viele Besucher begeistert. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums hatten die Verantwortlichen des Vereins bereits im Vorjahr entschieden, in diesem Sommer unter freiem Himmel auf dem Burggelände zu spielen. Das eigens dafür von German Bader geschriebene Stück „Belzi der guatmiatige Deifel” passte hervorragend zum Ambiente unterhalb der Burgruine. Der Aufwand zur Vorbereitung und Durchführung war enorm, eine zusätzliche Zuschauertribüne musste gebaut werden, eine aufwändige Licht- und Tontechnik hat für manchen Überraschungseffekt gesorgt bzw. auch dafür, dass alle Akteure gut zu verstehen waren, die Livemusik hat das Spiel zusätzlich enorm bereichert. Ebenso haben der Shuttledienst und die Versorgung mit Essen und Getränken den vielen Besuchern angenehme Stunden vor und nach den Aufführungen auf dem Burggelände bereitet. Trotz einer verregneten Aufführung am Donnerstag, die aber am Sonntagnachmittag nachgeholt werden konnte, hat auch der Wettergott gut mitgespielt. Im Namen der Ortschaft bedanke ich mich bei der Burgbühne Neuravensburg und allen weiteren Beteiligten für sechs großartige Theateraufführungen und gratuliere herzlich zum 50-jährigen Bestehen.
Dr. Hermann Schad, Ortsvorsteher
Petra Krebs kommt zum Dorfplatzgespräch nach Neuravensburg
Landtagsabgeordnete zu Gast vor dem Boeckeler Stadel – Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen Am Donnerstag, den 10. September 2026, kommt die grüne Landtagsabgeordnete Petra Krebs auf Einladung des Ortsverbands GRÜNE Wangen/Amtzell/Achberg zu einem Dorfplatzgespräch nach Neuravensburg. Petra Krebs ist auch Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr vor dem Boeckeler Stadel Neuravensburg und ist offen für alle Interessierten. Petra Krebs wird aus ihrer aktuellen Arbeit im Landtag von Baden-Württemberg berichten und steht anschließend für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Das Format des Dorfplatzgesprächs lebt vom direkten Austausch: Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, politische Themen, die sie bewegen, unmittelbar mit ihrer Abgeordneten zu diskutieren. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Getränke werden vor Ort zum Selbstkostenpreis angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Petra Krebs und der Ortsverband freuen sich auf zahlreiche Gäste. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Boeckeler Stadel statt.
Danke – das Schwarzenbacher Open Air war ein voller Erfolg!
Unser Fest hat auch an seinem neuen Standort ein wunderbares Zuhause gefunden – und das verdanken wir vor allem Ihnen! Ein herzliches Dankeschön an alle Besucherinnen und Besucher, die trotz der unsicheren Wetterlage den Weg zu uns gefunden und unser Fest auch am neuen Standort so zahlreich besucht haben. Ihre gute Laune und Ihr Kommen haben das Wochenende zu etwas Besonderem gemacht. Ein großes Dankeschön gilt außerdem allen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis: für den nicht ganz vermeidbaren Lärm ebenso wie für die Einschränkungen durch die Straßen- und Parkplatzsperrungen. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Familie Wieser und Familie Geier für die großartige Unterstützung und die Möglichkeit, Teile ihres Firmengeländes mitnutzen zu dürfen. Ohne diese Hilfe wäre das Fest in dieser Form nicht möglich gewesen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen!
Ihr Musikverein Schwarzenbach
Premiere unter neuem Kirchendach
Die Kirchengemeinde St. Felix und Regula in Schwarzenbach feiert Gottesdienst und Richtfest mit allen am Kirchenneubau Beteiligten Schwarzenbach. „Hoch, hoch, hoch“, riefen die Zimmerleute lauthals und zogen den mit bunten Bändern geschmückte Tanne auf die Gerüstplattform an der Spitze des Giebels. Neben dem inzwischen freistehenden alten Kirchturm wuchs in den letzten Monaten unter Regie des Vorarlberger Architekturbüros Innauer Matt der Rohbau der neuen Kirche. Inzwischen ist der Dachstuhl aufgerichtet und die ersten Ziegel sind befestigt. „Entstanden ist der neue Bau nach unseres Bauherrn Plan genau“, reimte Matthias Rief von Holzbau Schmalzl aus Schwarzenberg in luftiger Höhe den Richtspruch. Wie es sich anfühlt, wenn sich der Geist in der neuen Kirche zu Gott erhebt, konnten die Schwarzenbacher und ihre Gäste aus der ganzen Seelsorgeeinheit, Handwerker und Bauverantwortliche sowie Diözesanbaumeister Dr. Thomas Schwieren beim Gottesdienst am vergangenen Samstag bereits erahnen. Obwohl wie zuletzt in der Vorgängerkirche ein Gerüst den Platz einengte und die Fenster am Dachfirst noch verdeckt blieben, füllten die Gläubigen mit Gebet und Gesang zu den elektronischen Orgelklängen des Wangener Kirchenmusikers Georg Enderwitz den Raum. Gott sei immer da und an kein Gebäude gebunden, sagte Pfarrer Dr. Claus Blessing bei der Begrüßung. „Aber wir Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf und noch viel mehr“, erläuterte er den Sinn von Kirchen.
Ausführlicher Bericht nachzulesen auf der Homepage www.se-argen.drs.de
Spenden für den Kirchenneubau: Wer den Neubau der Kirche in Schwarzenbach unterstützen möchte, kann mit einer Spende zum weiteren Gelingen beitragen.
Kirchengemeinde Schwarzenbach IBAN: DE77 6505 0110 0000 2078 27 Verwendungszweck: „Spende-Kirche“ Name und Adresse für Spendenbescheinigung
Herzlichen Dank und Vergelt´s Gott!
Chor aKusstik feiert sein 30jähriges Jubiläum
Am vergangenen Samstag, den 4.7.26, folgten viele treue, aber auch neugierige Musik- und Chorfans der Konzerteinladung des Chor aKusstik zum 30jährigen Bestehen. Die Heimatkirche des Chores in Roggenzell war mit einem sehr aufmerksamen Publikum nahezu voll besetzt. Gleich zu Beginn überraschte der Chor mit dem schwungvollen Spiritual „Down by the riverside“ und viel Frauenpower im Altregister. Eine zum Teil von Gerhard Vielhaber selbst improvisierte , dem Stil entsprechende Klavierstimme machte ihn zum idealen Klavierbegleiter. Das Publikum wurde wie immer eine Stunde lang quer durch die Chormusik geführt, verschiedene Stilrichtungen standen auf dem Programm und verstärkt wurde der Chor außerdem bei einigen Stücken von ehemaligen Mitsängern. Geistliche Lieder wie „He gives me Peace“ von Cindy Berry oder „Ubi caritas“ von Audrey Snyder wurden mit leisen Tönen und sanften Stimmen interpretiert und von Gerhard Vielhaber einfühlsam begleitet. Mit einem israelischen Lied zum Hohelied der Liebe und einem Ave Maria von Javier Bustó schloss der Kernchor mit beeindruckenden a-capella-Klängen den geistlichen Teil ab. Bei „Seasons“ von Ola Gjeilo spielte Anja Strodel mit sattem schönem Flötenton die Oberstimme zur bewegenden Interpretation der Jahreszeiten von Chor und Klavier. Und weil sich das Singen von Volksliedern all die Jahre als Must have in den Konzerten bewährte, sang aKusstik unaufgeregt und schlicht „Erlaube mir, feins Mädchen“ von Johannes Brahms. Manch Zuhörer mag innerlich mitgesungen oder mitgesummt haben. Das Lied „Homeward Bound“ wurde für Apollo 5 arrangiert, ursprünglich aber von einer Komponistin geschaffen, die wohl ein Faible für tiefe Männerstimmen hat. Die Bässe konnten ihr ganzes Spektrum zeigen und die anderen Stimmen gesellten sich klangsicher und freudvoll dazu. Bevor es in die Schlussrunde ging, sang der Chor „The Sound of Silence“ und „Ich hab am Anzug viele Taschen“, beides a capella und intonationstechnisch anspruchsvoll. Als Endstück musste ein Morten Lauridsen aufs Programm, ein Komponist, der dem Chor schon viele Jahre tolle Literatur lieferte. Mit „Dirait-on“ aus den „Chansons des Roses“ gelang dem Chor und seinem Klavierbegleiter ein wunderschön interpretiertes Liebeslied, das technisch auf hohem Niveau steht. Mit der Zugabe „Rock me Amadeus“ von Falco und den Synthezizerklängen am Piano wurde das Konzert mit langem Applaus beendet. Ein großes Dankeschön ging an Beate Knill, sie leitet seit den Anfängen die kleine Gruppe mit viel Freude und Elan. Weil der Chor seit Anfang seine Einnahmen immer an soziale Projekte weiterleitete, zuletzt meist nach Bolivien und Indien, wo persönliche Kontakte bestehen, war die Spendenbereitschaft auch dieses Jahr sehr groß. Es wurden über tausend Euro gegeben, wofür sich der Chor sehr herzlich bedankt. Bei einem ungezwungenen Umtrunk anschließend auf dem Platz der Alten Schule in Roggenzell kamen Sänger als auch Zuhörer ins Gespräch und genossen den feinen Sommerabend.
Ein herzliches Dankeschön an unsere engagierten Eltern aus den Naturgruppen der Kita Neuravensburg
Mit großem Engagement und viel Herzblut haben die Eltern unserer Naturgruppen den Außenbereich unserer neuen Schutzhütte in mehreren ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen liebevoll gestaltet. Durch ihren tatkräftigen Einsatz ist ein naturnaher und einladender Ort entstanden, an dem sich unsere Kinder wohlfühlen und die Natur erleben können. Unser herzlicher Dank gilt auch unseren Eltern sowie den Unterstützerinnen und Unterstützern aus Engetsweiler für ihre zahlreichen Materialspenden.
Ein besonderer Dank gilt Milena Prinz, die federführend ein durchdachtes Gartenkonzept für den Außenbereich unserer Schutzhütte entwickelt und die Gestaltung mit großem Einsatz begleitet hat. Ihre Ideen und ihr Engagement haben wesentlich zum Gelingen des Projekts beigetragen.
HERZLICHEN DANK
Das Walderzieher-Team und die Leitungen der Kita Neuravensburg
Krabbelgruppe Neuravensburg
Treffpunkt für Eltern und Kinder (vom Krabbelalter bis zum Kindergarten) zum Kennenlernen, Spielen, Austauschen und Singen.
Jeden Montag von 9:30 bis 11 Uhr im Boeckeler Stadel
Für weitere Infos und Anmeldung melde dich gerne bei Sandra Schmid unter 0176/87920600
